Unser Ortsverein

Der SPD-Ortsverein Haar ist Ihr politischer Ansprechpartner in unserem wertvollen Quartier. Auf diesen Seiten erfahren Sie mehr über die handelnden Personen und die Ziele unserer Partei.

Grußwort des Ortsvereinsvorsitzenden

Liebe Besucherinnen und Besucher,
liebe Genossinnen und Genossen

wir begrüßen Sie, ganz herzlich auf unserer Internetseite. Schön, dass Sie/Ihr Interesse für unseren Haarer Ortsverein haben.
Hier gibt es Infos über unsere Aktivitäten, aktuelle Termine und Einladungen zu Veranstaltungen in Haar und seinen „Dörfern“.
Wir wollen, dass Haar eine lebenswerte Gemeinde für alle Menschen ist und bleibt; dafür arbeiten wir miteinander als Ortsverein und stärkste Fraktion im Gemeinderat.

Wir wollen uns aber auch aktiv einmischen in die Themen, die uns in Bayern und Deutschland, aber auch in Europa und der ganzen Welt berühren, ob nun G8 oder G9, Energiewende oder Mütterrente, Mindestlohn oder TTIP Freihandelsabkommen.

Um weiterhin sozialdemokratische Politik für die Menschen – nicht nur in Haar - zu gestalten, brauchen wir Euer Engagement - nicht nur, aber natürlich auch in Wahlkämpfen! Schaut doch einfach bei einer unserer nächsten Veranstaltungen vorbei. Wir freuen uns!

Peter König
Ortsvereinsvorsitzender

Die Haarer SPD im Gemeinderat

Dr. Alexander Zill

Haar verändert sich - an vielen Ecken. Für uns ist wichtig, diese Veränderungen steuern zu können und zu versuchen, Herr der Lage zu bleiben. Das ist aus mehreren Gründen nicht einfach:
Haar ist eine Gemeinde am Stadtrand von München und damit mitten in einer der Boom-Regionen Europas. Die Stadt München kommt an die Grenzen ihrer Entwicklung durch Nachverdichtung. Dennoch ist der Zuzug aus anderen Regionen ungebrochen. Damit wächst der Druck auch auf die benachbarten Gemeinden.

In Deutschland werden derzeit zu wenige Wohnungen gebaut, die nicht nur im Luxussegment platziert werden müssen. Wer als Familienvorstand und Alleinverdiener versucht, mit einem Gehalt eine Wohnung zu finden, kann dies nachvollziehen. Die Bayerische Staatsregierung hat darüber hinaus mit dem Verkauf von genossenschaftlichen Wohnungen im großen Stil an die Privatwirtschaft - trotz eines Kaufangebotes der Stadt München - die Knappheit auf dem Wohnungsmarkt noch verschärft.

Der steigende Zuzug zieht auch Folgelasten mit sich: Neue Kindertagesstätten, neue Schulen, aber auch Straßen, öffentliche Anlagen, Geschäfte und Gewerbeflächen müssen geschaffen und ausgewiesen werden. Wohnungen, Gewerbe und öffentliche Gebäude konkurrieren um die gleichen Grundstücke und wir müssen darauf achten, dass die Lasten gerecht verteilt werden. Wer teuren Wohnraum schaffen will, muss auch an den Folgelasten beteiligt werden können.

Wir sind hier auf einem guten Weg.
Der Jugendstilpark, den schon unser Altbürgermeister Helmut Dworzak sorgfältig geplant und auf den Weg gebracht hat, wird nun erschlossen. Unsere Bürgermeisterin Gabriele Müller bleibt bei den Vorgaben, die noch unter Helmut Dworzak einstimmig im Gemeinderat verabschiedet wurden. Und sie hat mit Nachdruck durchgesetzt, dass sich die Bauwerber im Rahmen eines städtebaulichen Vertrages an den Folgekosten beteiligen. Darüber hinaus erhält die Gemeinde Belegungsrechte, um vergünstigte Wohnungen an Haarer Bürger zu vergeben.

Die Gemeinde baut auch selbst: Mit der Gründung eines Kommunalunternehmens haben wir die Weichen gestellt, selbst als Bauträger aktiv zu werden und eben nicht mit endlosen Reihenhaussiedlungen wieder nur Wohnraum für Besserverdienende zu schaffen.

Ein weiterer Baustein in diesem Puzzle ist die soziale Bodennutzung. Grundstückseigentümer, die bei der Neubebauung eines Grundstückes innerhalb der Gemeindegrenzen ein Mehr an Wohnraum schaffen, sollen einen Teil des Gewinnes für die Gemeinde und ihre Bürger abgeben. Dies kann z.B. dadurch geschehen, dass ein Teil der Wohnungen von der Gemeinde an Haarer Bürger vergeben werden kann und der Mietpreis an Höchstgrenzen gebunden ist. Die Idee dazu kam von der SPD und wir sind froh, eine Mehrheit im Gemeinderat dafür gefunden zu haben.

Der Schulcampus nimmt Formen an. Nach wie vor sind für und nicht alle Fragen der Verkehrserschließung geklärt und nach wie vor fehlen verbindliche Zusagen zur Finanzierung. Aber wir stehen dazu: Wir wollen wie der Kreistag die FOS und die Pflegeschule sobald wie möglich! Und wir stehen zu unserer Zusage für eine Realschule. Wer aber wie in diesem Falle eine Schule vor allem für Münchener Schüler ermöglicht, muss vorher genau wissen, was er dafür bezahlen soll. Und keinesfalls werden wir sehenden Auges in ein Verkehrschaos steuern, nur um eine Realschule zu bekommen. Verkehr ist ein überregionales und sehr komplexes Problem und es muss vorher klar sein, welche Belastungen auf die Gemeinde - insbesondere auf die Ortsteile - zukommen. Derzeit gehen alle mir bekannten Gutachten davon aus, dass eine Realschule zusätzlich zur FOS und Pflegeschule nicht zu erschließen ist.

Der Grundschulanbau im Jagdfeld läuft ebenfalls an. Es wird ein großer Wurf: Nicht nur eine zweite Schule für 400 Schüler sind geplant, sondern auch die Neuanlage der in die Jahre gekommenen Sportanlagen und eine Dreifachturnhalle, die auf dem Dach zusätzlich aus Pausenhof genutzt werden kann. Sie wird gleichzeitig so gebaut, dass dort auch Veranstaltungen der Sportvereine stattfinden könnten. Und wir stehen dazu: Wir wollen einen modernen Schulbau, der den Anforderungen einer modernen Pädagogik Stand hält und keine Schülerschließfächer im Billigbaustil auf der grünen Wiese. Wer an den Bildungsstätten spart, tut dies am falschen Ende und wer erzählt, dass die Kosten aus dem Ruder laufen, hat sich die Planungen eben nicht genau angesehen. Wir bekommen für das derzeitige Finanzierungsvolumen weit mehr als nur eine Schule.

Wer an den Bahnhof kommt, reibt sich verwundert die Augen: Nach gefühlt 30 Jahren hat die Bahn endlich einem Sanierungskonzept zugestimmt und der erste Bauabschnitt im Norden ist fast geschafft. Die Südseite wird nun angegangen. Endlich ist Schluss mit dem Stillstand und eigentlich ist es ein Skandal, dass die Gemeinde so lange warten musste, um eine Anlage der Bahn mit gemeindeeigenem Geld überhaupt sanieren zu dürfen! Das mag aber auch daran liegen, dass die Bahn seit Jahrzehnten stiefmütterlich behandelt wird und wir hoffen, dass sich auch das ändert: Wer meint, er hätte ein zukunftsfähiges und ökologisches Verkehrskonzept ohne die Bahn, läuft sehenden Auges gegen die Wand!

Am Bahnhof passiert derzeit aber noch mehr: Der Gewerbebau der Firma Attocube steht kurz vor der Vollendung. Auch hier zeigt sich: Ein langer Atem und eine ruhige Hand sind auch bei der Ansiedlung von Gewerbe wohl besser als übertriebener Aktionismus.

Sie sehen - es bleibt abwechslungsreich.
Die Sitzungen von Gemeinderat und den Ausschüssen sind öffentlich und Sie sind herzlich willkommen. Für Fragen können Sie auch direkt mit mir Kontakt aufnehmen. Ich freue mich auf Ihren Besuch und Ihr Interesse

Dr. Alexander Zill
Fraktionsvorsitzender der SPD-Gemeinderatsfraktion