Neues aus dem Stadtrat - 27. Januar 2026

10. Februar 2026

  • Schweigeminute Georg Feifel und Hans Wehrberger

Zu Beginn der Sitzung gab es eine Schweigeminute für Georg Feifel (Träger der goldenen Ehrennadel) und Altbürgermeister Hans Wehrberger.
Wir danken Beiden für Ihren Einsatz für Haar und drücken den Verwandten unser herzliches Beileid aus.

  • Haushaltsplan genehmigt

Am 19. Januar hat die Rechtsaufsicht den Haarer Haushalt genehmigt. Damit ist dieser nun rechtskräftig und wir können die Projekte wie geplant angehen. Unser Dank geht an dieser Stelle nochmals an Frau Nöthel und die Kämmerei für die großartige Arbeit rund um den Haushalt.
Dass die Genehmigung so schnell kam und uns vom Bürgermeister auch keine großen Beanstandungen zu berichtet wurden zeigt uns, dass unsere Einschätzung eines stabilen Haushalts richtig ist.

  • Freiflächen PV

Für die Feldlerchen wurde eine Ausgleichsfläche gefunden – in der Nähe von Bayreuth. Laut Bürgermeister ist dies zulässig, wenn es in dicht besiedelten Gebieten keine Flächen gibt. Eine Studienlage zeigt, dass Feldlerchen sich auch auf PV-Flächen wohl fühlen. Ob dies auch – wie in Haar – gilt, wenn dort Rinder weiden, wurde nicht gesagt.

  • Bebauung des städtischen Grundstücks Johann-Strauß-Str. 1-5

Bereits vor Jahren hatte die SPD gefordert, auf dem Grundstück kommunalen Wohnungsbau voranzutreiben. Nun endlich haben wir eine konkrete Planung vorliegen. Es sollen 29 Wohnungen (1x 1 Zimmer, 15x 2 Zimmer, 9x 3 Zimmer, 4x 4 Zimmer) gebaut werden. Die Grundfläche beträgt rund 1.000 Quadratmeter und es wird ein Kinderspielplatz mit 105 Quadratmeter entstehen. Die notwendigen Stellplätze entstehen überwiegend in einer Tiefgarage.
Eine Erweiterung der Wohnfläche im Dachgeschoss würde rechtlich zu einem Vollgeschoß führen, was nicht zur Bebauung des Musikerviertels passen würde.

Offen ist weiterhin die Frage, wer Bauherr werden wird. Der Bürgermeister berichtete überraschenderweise, dass es nochmals eine Neuberechnung der Kosten geben soll und erst dann entschieden werden kann. Diese Entscheidung soll spätestens im März erfolgen. Er deutete allerdings an, dass er die Baugesellschaft als Bauträger bevorzugt, da er den Aufwand für das Gebäude scheut.
Die SPD bevorzugt aktuell, dass die Stadt selbst Eigentümer wird und so auch von den Einnahmen aus den Mieten profitiert. Wir warten natürlich die Neuberechnung ab, fragen uns aber schon, warum es für die Stadt nicht lohnenswert sein soll.

  • Behandlung der Anträge aus der Bürgerversammlung; Tanzschule

Die der Bürgerversammlung wurde beantragt, dass sich der Stadtrat mit einer neuen Tanzschule zu beschäftigen. Seit es Dansation leider nicht mehr gibt, fehlt ein entsprechendes Angebot in Haar.

Die Konzeption oder Betrieb einer solchen Einrichtung gehört nicht zu den Aufgaben einer Kommune, weshalb wir dem Antrag ablehnen mussten.
Die Verwaltung hatte dennoch mehrere Tanzschulen angefragt, aber keine positive Resonanz erhalten. Sollte es aber Interessenten geben, wird bei der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten unterstützt werden.

  • Behandlung der Anträge aus der Bürgerversammlung: Finckwiese

Zuletzt waren noch 2 angenommene Anträge der Bürgerinitiative „ZukunftFinckwiese“ auf der Tagesordnung.
Als erstes ging es darum, dass die Ausgleichsfläche für die Baumaßnahmen an der Finckwiese möglichst großzügig sein sollen. Dieses Ansinnen nehmen wir in das Bebauungsplanverfahren auf.

Der zweite Punkt betrifft die Idee, einen „Stadtwald“ als Ausgleichsfläche zu realisieren. Dieses Konzept sieht vor, dass für jedes Kind ein neuer Baum in dem entsprechenden Wald neu gepflanzt wird und der Wald so einerseits immer weiter wächst und gleichzeitig eine große Identifikation der Bürger*innen mit diesem Wald entsteht.
Diese Idee wurde in die Informationsveranstaltung zur Finckwiese mitgenommen.
Wir haben inzwischen die Information der Bürgerinitiative bekommen, dass diese Idee dort sehr positiv aufgenommen wurde.

Thomas Fäth
Fraktionssprecher

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